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Donaueschinger Ortsverein trotzt allgemeinem Trend

AWO verzeichnet steigendes Interesse / Vorsitzender Heinz Herzog 40 Jahre, Anita Jankowski 50 Jahre Mitglied
Donaueschingen. Auf ein erfolgreiches Jahr blickte der Ortsverein der Arbeiterwohlfahrt zurück. Der Vorsitzende Heinz Herzog freute sich festzustellen, dass die Besucherzahlen im AWO-Treff seit 2012 wieder kontinuierlich ansteigen. Der AWO-Treff habe eine zentrale Funktion als Begegnungsstätte zum Kennenlernen und Austausch.

Er erinnerte an zahlreiche weitere Aktivitäten und Veranstaltungen. In den Haupttätigkeitsfeldern der AWO engagierte man sich in der sozialen Betreuung, hauptsächlich mit Beratung in schwierigen finanziellen Fällen, auch mit konkreter Unterstützung und mit der Formularhilfe. Auch im Pflegedienst sind beachtliche Leistungen vorzuweisen. Der Mitgliederstand beträgt zurzeit nach einigen Wegzügen, Todesfällen und Neuzugängen 106. Der Jahresausflug hatte weniger Teilnehmer als gewohnt und führte daher zu einem finanziellen Verlust. Dagegen hatten andere Veranstaltungen gute Einnahmen.
So wurde erstmals ein Adventsbasar veranstaltet, der zu einem großen Erfolg wurde und deshalb wiederholt werden soll. Ebenso fand ein Kaffeenachmittag am Ostersonntag unerwartet großen Zuspruch. Am Herbstfest wurden traditionell selbst gefertigte Handarbeiten verkauft. Mit diesen Veranstaltungen konnte sich der Verein ein finanzielles Polster verschaffen, das ihn in die Lage versetzt, in Notfällen zu helfen und soziale Projekte und Einrichtungen wie zum Beispiel die Katharinenhöhe zu unterstützen.
Die Mitglieder freuten sich, als das Bezirksvorstandsmitglied Reiner Hänggi erklärte, er komme gerne nach Donaueschingen, weil dieser Ortsverein etwas besonderes sei, wegen des hohen Gemeinsinns, weil die Mitgliederzahlen stiegen, während woanders die Tendenz fallend sei und weil es auch jüngere Mitglieder gebe. Dies sei das Ergebnis intensiver Arbeit eines engagierten Vorstands.
In einem Ausblick kritisierte Heinz Herzog scharf die Entwicklung in der Gesellschaft. in der die Schere zwischen Arm und Reich immer größer werde und wenige immer reicher und die Mehrzahl ärmer werde. Dadurch würden die Anforderungen an die AWO und ihre Einrichtungen künftig immer weiter steigen.
Für langjährige Mitgliedschaft wurden geehrt: Friedhilde Goldbach und Gertrud Wiede für zehn Jahre, für 25 Jahre Peter Grimm, Siegfried Peschke, Carola-Ilse Peschke, Andreas Herzog, Michael Steffen, für 40 Jahre Heinz Herzog und für 50 Jahre Anita Jankowski.

Quelle: Schwarzwälder Bote vom 11.11.2014